|
Ein musikalisch-literarischer Streifzug durch die Untiefen des neuen deutschen Humors mit Texten von Robert Gernhardt, Eckhard Henscheid, Harry Rowohlt und anderen. Gitarrenmusik von Domenicon, Satie, Brouwer, Kratochwil.
Auch wenn er dichtete: „Die große Menge wird mich nie begreifen, die Pfeifen“, so ist er doch laut Bücherjournal „Deutschlands derzeit wohl meist zitierter Dichter neben Goethe. Nur eben viel komischer.“Und so manche kennen seine kurzen, pointierten Wort-Witze, ohne zu wissen, dass sie von ihm stammen: Viele Otto-Gags hat nämlich Robert Gernhardt geschrieben. Er selber sieht sich als Dichter in der Tradition von Wilhelm Busch, was seine große Neigung zum Reim deutlich belegt, ja er behauptet sogar, dass er unter einem gewissen „Reimzwang“ stehe. Obwohl er mitunter selbst an seiner Dichtkunst zweifelt: „Ich leide an Versagensangst, besonders wenn ich dichte/ Die Angst, die machte mir bereits/ so manchen Reim zuschanden.“
|